Hundeschule Dummy-Fieber
Tina Schnatz (0170 23 25 477)

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Dummy-Prüfungen

Ein Bericht...

Am 3. Oktober 2011 passte wirklich alles zusammen: Es war der Tag der Deutschen Einheit, das Wetter machte dem diesjährigen Altweibersommer dank strahlend blauem Himmel und Temperaturen deutlich über 20°C alle Ehre, und auch die 12 Vierbeiner, die an diesem Tag die BHV-Dummyprüfung Stufe 1 absolvieren sollten, zeigten sich von ihrer besten Seite.

Um 9:30 Uhr traf man sich in Hofheim bei Tina Schnatz in deren Hundeschule am Knottenwäldchen. Zwölf Prüflinge samt Frauchen (und teilweise auch Herrchen) stellten sich den BHV-Prüferinnen Iris Marchner und Cornelia Harms vor. Das Teilnehmerfeld erwies sich dabei als äußerst vielfältig: Neben drei Golden Retrievern und vier Labradoren traten zwei Barbetts, zwei Mischlinge und ein Australian Shepherd zur Prüfung an. Dabei wurde einmal mehr die Besonderheit der Dummyprüfungen des BHV offensichtlich: Allen Rassen soll der Zugang zum Dummysport ermöglicht werden, und dieses Angebot nehmen viele ambitionierte Hundebesitzer dankend an.

Im Vordergrund der Prüfung stand eindeutig der Spaß. Von Beginn an herrschte eine lockere Atmosphäre ohne Prüfungsstress und Versagensangst. Die freundliche Grundstimmung spiegelte sich auch im Leistungsvermögen der Hunde wider: Diese erkannten zwar die Prüfungssituation, nahmen sie jedoch wohlwollend an. Die fleißigen Vierbeiner arbeiteten konzentriert und aufmerksam, ohne Stress und Zwang. Alle Hunde zeigten einen funktionierenden Grundgehorsam und machten ihren Haltern keine zusätzliche Mühe. Das permanente Wechselspiel zwischen Übungen und Ruhephasen war zudem ein tolles Training für die Erregungskontrolle. Am Ende standen beeindruckende Leistungen in anspruchsvollen Übungen, die allen Beteiligten Spaß machten.

Insgesamt zehn Prüfungsaufgaben sind im Rahmen der BHV-Dummyprüfung Stufe 1 zu absolvieren. Die ersten 5 Aufgaben bewältigten die Prüflinge jeweils am Stück auf dem Gelände der Hundeschule am Knottenwäldchen. Nach einer kurzen Pause ging es daraufhin in zwei Gruppen in die „freie Wildbahn“, um dort die komplexeren Aufgaben anzugehen. Für jede Aufgabe gab es neben verbindlichen Kriterien zum Bestehen auch „B-Noten“: Der Hund sollte im Idealfall z.B. sichtbar zügig und freudig arbeiten, das Dummy nicht knautschen, usw. – doch davon hing nicht das Bestehen der einzelnen Prüfungen ab, sondern nur die Benotung der Aufgaben.

Dass nicht nur Retriever der Dummyarbeit gewachsen sind, zeigt eindrucksvoll das Ergebnis dieser ganztägigen Veranstaltungen: Acht Teilnehmer haben alle 10 Aufgaben geschafft, vier Hunde bewältigten acht bis neun Disziplinen. Der Stolz über diese tolle Leistung stand allen zwölf Hund-Mensch-Teams in Gesicht und Schnauze geschrieben.

Den Abschluss dieses tollen Tages bildete schließlich ein geselliges Beisammensein aller Teilnehmen. Erschöpft, stolz und glücklich traten alle Beteiligten die Heimreise an. Die wunderbaren Erfahrungen dieses Tages werden sicher dafür sorgen, dass die Teilnehmer in absehbarer Zeit auch die zweite Stufe der BHV-Dummyprüfung erklimmen möchten.